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 Rechtsgrundlage:

1. Die Landesinnung Bau Wien lädt alle unten näher bezeichneten Berechtigten zur Teilnahme an 
     der Vergabe des Wiener Stadterneuerungspreises 2018 ein.

2. Die Auslober und Teilnehmer anerkennen ausdrücklich die nachfolgenden Bestimmungen 
     und Bedingungen für die Teilnahme am Wettbewerb „Wiener Stadterneuerungspreis 2018“.


A) Kriterien:

1. Der Wiener Stadterneuerungspreis wird für in Wien ausgeführte Hochbauvorhaben für
     Wohngebäude, Bürogebäude und Ausbildungsstätten vergeben, welche die Erhaltung
     und Verbesserung bestehender  Bausubstanzen zum Gegenstand haben. 
     In der Sonderkategorie nehmen alle Gebäude teil, die zur Steigerung der Lebensqualität 
     und der Identitätsstiftung  in Wien beitragen (wie U-Bahnstationen, Geschäfte und Lokale,
     religiöse Bauwerke, etc.).

2. Zum Wettbewerb zugelassen sind nur Projekte, die in den Jahren 2015 bis 2017 fertig
    gestellt wurden und noch nicht an einem Wettbewerb für die Vergabe des Wiener
    Stadterneuerungspreises teilgenommen haben.

3. Bewertungskriterien (siehe Punkt G)



B) Teilnahmebedingungen:

1. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Bauausführende (mit aktiver Gewerbeberechtigung) als auch
     Planer und Bauherren (Bauträger).

2. Jurymitglieder und Preisrichter sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

3. Der Teilnehmer bestätigt durch die Abgabe der Projektunterlagen, dass das eingereichte
     Bauvorhaben unter Beachtung aller Bauvorschriften sowie aller gewerbebehördlichen
     oder sonstigen Rechtsnormen ausgeführt wurde und sowohl Bauherr, Planer und ausführende
     Firma mit der Projekteinreichung einverstanden sind.


C) Abgabe:

1. Die Projektunterlagen sind ab Montag, den 05. März 2018 bis Freitag, den 20. April 2018
     entweder per Post (Datum des Poststempels) zu übersenden oder im Büro der Landesinnung
     Bau Wien, 1010 Wien,  Wolfengasse 4, 5. Stock, abzugeben.

2. Die eingereichten Projekte sind im Format A3-quer in gebundener, 
    unfolierter Form mit einer maximalen Seitenanzahl von 20 Seiten (einseitig, inkl. Deckblatt)
    sowie einem A1 Blatt Querformat wie folgt zu dokumentieren:

2.1. Inhalt Projektmappe A3:

     
a.) Der Bauausführende, der Planer und der Bauherr (Hausverwaltung optional)
           sind mit Kontaktdaten (korrektem und vollständigem Firmenwortlaut, Adresse, Tel.Nr.)
           zu nennen. Weiters sind alle am Bau beteiligten Professionisten,
           der datumsmäßige Baubeginn und das Bauende anzuführen. 

      b.) Das Gesamtkonzept, die Ziele und die Besonderheiten des Projektes
            sind in einem übersichtlichen  Resümee schriftlich zusammenzufassen.
    
      c.) Baubeschreibung in Stichworten, wenn möglich gegliedert
           nach den Punkten des Kriterienkatalogs,
           um eine vergleichende Beurteilung zu erleichtern.

      d.) Maßgebliche Pläne wie z.B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten
            - vorzugsweise im Verhältnis 1:100 cm  und gegebenenfalls
           Detailpläne sind beizufügen.

      e.) Die durchgeführten baulichen Maßnahmen und die einzelnen Bauphasen
           sind anhand von Bildmaterial  (Fotos, diese sind auf elektronischen
           Datenträgern beizubringen) chronologisch geordnet
           (vor – während – nach der Revitalisierung) zu dokumentieren.  
           Um die Projekte wirksam in den Medien und bei der Veranstaltung
           präsentieren zu können, wird um mindestens 8 ausgewählte Fotos
           des Objekts in Druckqualität (300 dpi) ersucht.
    
      f.) Projektrelevante Kennzahlen (nicht verpflichtend), für eine bessere Beurteilung.

      g.) Alle oben angeführten Unterlagen, inkl. hochaufgelöstem Bildmaterial
           sind als elektronische Version  auf digitalem Datenträger
           (USB-Stick oder CD) der Einreichung beizulegen.

2.3. Inhalt A1 Blatt

       • Objektsadresse, Adresse des Bauherrn, des Planers und der ausführenden
          Baufirma und Angabe des Einreichers
       • Übersichtsplan der Lage in der Stadt (z.B. vom Baublock)
       • Fassadenansicht (Fotos vorher – nachher)
       • 2 maßgebliche Plandarstellungen
       • Darstellung etwaiger Besonderheiten

 
 Die Landesinnung Bau Wien ist berechtigt, nicht entsprechende Unterlagen vor
 einer Beurteilung durch die Jury auszuscheiden.
 Ebenfalls ist die Landesinnung Bau Wien berechtigt Projektunterlagen
 und Fotos in Printmedien und im Web zu veröffentlichen.

D) Preise: 

1. Der Stadterneuerungspreis ist mit insgesamt € 18.500,-- dotiert.

2. Dieser Betrag wird auf die Plätze 1 – 3 in der Kategorie Wohn-, Büro- und 
    Ausbildungsgebäude wie folgt aufgeteilt:

   

   1. Platz  2. Platz  3. Platz
    Bauausführendes   
    Unternehmen:
€ 5.000,-- € 3.000,-- € 1.500,--
    Planer: € 2.000,-- € 1.500,-- € 1.000,--
    Bauherr: € 2.000,-- € 1.500,-- € 1.000,--

 

           Die Kategorie „Sonderprojekt“ erhält einen Anerkennungspreis.

3.  Eine Abgeltung für die Veröffentlichung bzw. die Produktion der Unterlagen erfolgt nicht.

 


E) Sonstiges:

1.  Die Auslober und Teilnehmer anerkennen ausdrücklich die Bestimmungen und
     Bedingungen für die Teilnahme am Wettbewerb "Wiener Stadterneuerungspreis 2018".

2. Die Einreichung löst keinen Rechtsanspruch aus und ist unanfechtbar

3. Den Einreichern und Teilnehmern steht weder ein Anspruch auf Entlohnung oder Ersatz
    der Barauslagen noch eine sonstige Vergütung zu.

4. Die Entscheidung der Jury ist für alle Teilnehmer bindend, unanfechtbar und unterliegt keiner
    Überprüfung.

5. Aus der Teilnahme am Wettbewerb kann kein wie immer gearteter Rechtsanspruch, 
    insbesondere auch auf Zuerkennung eines Preises, abgeleitet werden.
    Der Rechtsweg ist jedenfalls ausgeschlossen.

6. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung des eingereichten Projektes.

7. Der Wettbewerbsteilnehmer überträgt der Landesinnung Bau Wien mit der Übergabe
    der Einreichunterlagen die Nutzungsrechte dieser Unterlagen für Zwecke der Öffentlichkeits-
    arbeit (Einschaltungen in Printmedien, Homepages, etc.) .

     Der Teilnehmer steht dafür ein, dass sämtliche Fotos, welche die Landesinnung Bau Wien
     im Rahmen dieses Wettbewerbs erhält, nicht in Rechte Dritter eingreifen und hält die
     Landesinnung Bau Wien, diesbezüglich schad- und klaglos.

8.  Die von den Preisträgern eingereichten Projektunterlagen gehen in das Eigentum der
     Landesinnung Bau Wien über. Übermittelte Unterlagen werden nicht retourniert, können
     auf Wunsch aber gerne  bis 31.08.2018 abgeholt werden.



F) Jurysitzung/Preisverleihung/Projektpräsentation:

In der Jury sind folgende Institutionen vertreten:
• Bundesdenkmalamt
• Bundesinnung Bau
• Baudirektion der Erzdiözese Wien
• Magistratsdirektion der Stadt Wien, Stadtbaudirektion
• Landesinnung Bau Wien
• Technische Universität Wien
• Wirtschaftskammer Wien
• Wohnfonds Wien

Die Jurysitzung findet im Mai 2018 statt. Die Entscheidung der Jury wird im Rahmen der Preisverleihung veröffentlicht.
Die Preisverleihung erfolgt am Dienstag, den 12. Juni 2018 im Kursalon Wien, Johannesgasse 33, 1010 Wien.

G) Bewertungskriterien der Jury

1.) Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes

        1.1)  Fassadengestaltung und Ausführung

        1.2)  Ergänzungen zu historischer Fassade

 

2.)   Verbesserung der Lebensqualität

        2.1) Verbesserung der Wohn- und Arbeitsplatzqualität (Kategorieanhebung)

        2.2) Grundrissverbesserung

        2.3)  Belichtungssituation

        2.4)  Schaffung von infrastrukturellen Räumen  (Fahrrad-, Kinderwagenabstellplatz, Müll
                -raum, Waschküche..)

                bei Ausbildungsstätten: Schaffung von Küchen, Speisesälen, Freizeiträumen

       2.5)  Barrierefreiheit

       2.6)  Schaffung von Freiräumen (Terrassen, Balkone, Gemeinschaftsgarten),

                bzw. Attraktivierung der Hof- oder Gartengestaltung

       2.7)  soziale Aspekte

 

3.) ökologische Aspekte

       
3.1)  Ressourcenschonung (z.B. Wiederverwendung von Abbruchmaterial, Einsatz von
                 nachhaltigen Baumaterialien)

       3.2)  Verbesserung der Energiebilanz

       3.3)  Nutzung alternativer Energieressourcen (Solar, Photovoltaik,
                Erdwärme, etc.)

       3.4)  Nutzung des Regenwassers

 

4.)  Besonderheiten

       4.1) Baustellenlogistik (erhöhter Aufwand, besonders schwierige Bedingungen)

       4.2)  Renovierungsarbeiten bei aufrechter Nutzung

       4.3)  statische Herausforderungen

       4.4)  Innovation

       4.5)  sonstige Besonderheiten

 

 

 

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